Wieso so scheu?

In Zeiten der Digitalisierung reicht es nicht mehr ab und zu auf Instagram zu posten! Die Pflege muss sich vernetzen. Wieso sind wir da nur so scheu?

Krankenpflege Online – Sind wir zu schüchtern?

 

 

 

Bist du in letzter Zeit auf Xing oder Linkedin gewesen?

 

Nein?

Von beiden Plattformen noch nie gehört?

 

So wie dir, geht es einer Vielzahl an Personen aus den Gesundheitsberufen. Alleine der Wiener KAV stellt ca. 20.000 Pflegekräften (DGKP, PA, PFA) eine Arbeitsstelle zur Verfügung.

Aber auch im restlichen Österreich ist die Zahl der Angestellten laut Gesundheitsberuferegister beachtlich: Über 90.000 Personen haben sich bis zum Ende der Frist als DGKS/DGKP eingetragen.

Allein: Die Zahl derer, die sich in professioneller Weise auf den oben erwähnten Netzwerken registrieren ist erstaunlich gering. Eine kurze Recherche auf Xing ergibt eine Zahl von knapp über 300 Personen, die in diesem Bereich tätig sind.

 

Wieso ist das so?

 

 

Erhöhe deine Sichtbarkeit im Internet!

Ehrlich gesagt kann ich es nicht verstehen. Es ist nicht so, dass ich es als unentbehrlich empfinde ein Mitglied dieser Plattformen zu sein. In Zeiten der Digitalisierung und Social Media macht es aber natürlich Sinn den eigenen Lebenslauf online zu stellen und die Wahrnehmung im Internet zu erhöhen. Zudem können sowohl Xing als auch Linkedin kostenlos in einer Basisversion genützt werden. Das Anlegen eines Profils ist ebenfalls schnell erledigt und dich Suche nach Freunden und Kollegen kann beginnen.

 

 

Bist du dadurch sichtbar auf Jobsuche? Nein! Falls diese Sorge besteht, ist sie unbegründet. Ein Profil auf den Plattformen bedeutet nicht das du aktiv nach einer neuen Stelle suchst.

Aber:

Personalstellen anderer Unternehmen, Recruiter und Headhunter können dich finden und bei Bedarf kontaktieren. Dies ist mir mehrmals passiert. Ohne aktive Suche wurde ich bereits mehrmals von verschiedenen Unternehmen angeschrieben und zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Was mich das gekostet hat? Nichts! Nun gut, ein wenig Zeit um mein Profil anzulegen.

 

Auch wenn es damals nicht zu einer Anstellung gekommen ist, konnte ich erkennen welche Firmen aktiv suchen. Und glaube mir: Oftmals sind Stellenausschreibungen bereits vergeben bevor du sie entdeckst.

Sichtbar werden, Stärken zeigen!

 

Wieso ist unser Berufsbild so unsichtbar in der Gesellschaft? Wenn du mich fragst, sind wir selber schuld. 

Wir sollten uns viel mehr vernetzen, Blogs betreiben und zeigen was wir alles können!

 

Ausbildungen machen – Berufsbild stärken!

Es kann also durchaus Sinn machen sich aktiv in Internet zu zeigen. Vor allem in den Gesundheitsberufen wird kräftig in Ausbildungen investiert. Zu einer Professionalisierung unseres Berufsbildes muss die Stärkung unserer Ausbildungen und Erfahrungen sichtbar werden!

Jeder einzelne kann, nein muss, Stolz auf das Geleistete sein. Praxisanleitung gemacht? BSc erfolgreich abgeschlossen? 10 Jahre auf einer Neurologie gearbeitet?

 

Zeige dich!

 

Natürlich bilden wir uns aus eigenem Interesse weiter und setzen unser Wissen gekonnt in den Stationen, Ambulanzen, Pflegeheimen und all den anderen Bereichen ein. Es schadet jedoch nicht die Komfortzone zu verlassen und sich online – in einem angemessen Stil – zu präsentieren.

 

 

Thomas Endl auf Linkedin

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Alleine der Prozess kann schon das Selbstbewusstsein steigern. Wenn du dich mit deinem eigenen Lebenslauf auseinandersetzen musst, wird dir vielleicht erst klar was du schon alles geleistet hast? Englisch Zertifikat? Rein damit! Freiwillige Feuerwehr angeben? Unbedingt. Es sind oftmals die Kleinigkeiten, die dich als Person, als Menschen definieren!

Hilfst du mir, helfe ich dir!

Welchen Vorteil birgt mein Vorschlag noch? Ist dir schon aufgefallen, dass der Horizont vieler Personen auf der eigenen Station endet? Das große Ganze wird kaum wahrgenommen und die andere Station “hat so oder so nichts zu tun” oder “hat mehr Leute angestellt als wir”. Uns fehlt das gegenseitige Verständnis! In einem ehrlichen Diskurs kann diese Situation zumindest aufgelockert werden.

Dies kann im eigenen Betrieb geschehen oder eben online. Über Linkedin oder Xing aber auch Facebook ist dies möglich. Du kannst aktiv Personen anschreiben, die dein Interesse wecken und gezielte Fragen stellen.

Zudem ist es möglich sein eigenes Netzwerk zu erweitern und somit Expertenrunden zu organisieren. Ich bin sowohl auf Linkedin, als auch auf Xing registriert und würde mich über Kontaktaufnahmen freuen. Und so geht es allen, die sich auf den Plattformen registrieren.

 

 

Die Vorteile auf einen Blick

  • In der Basisversion sind sowohl Xing als auch Linkedin kostenlos
  • Anlage eines Profils dauert nicht lange
  • Erhöhte Sichtbarkeit bei anderen Unternehmen (dadurch neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt)
  • Möglichkeit das eigene Netzwerk zu erweitern
  • Vor allem auf Linkedin sehr viele interessante Beiträge

 

 

 

 

Zuerst geben, dann fragen!

 

 

In einem Netzwerk macht es immer Sinn zuerst ein Problem zu lösen. Eine Frage zu beantworten. Einen Beitrag oder Artikel veröffentlichen. Etwas womit die Personen in deinem Umfeld etwas anfangen können. Schaffe einen Mehrwert.

Wenn du dich anmeldest und sofort „Hier schreist“ wirst du kaum eine Antwort bekommen. Zeige deinen Wert für die Gemeinschaft. Ja, das hört sich nicht nur nach Arbeit an. Ein Netzwerk aufzubauen dauert. Aber es lohnt sich! Freundschaften entstehen auch nicht von heute auf morgen!

 

 

Was denkst über Netzwerke wie Linkedin oder Xing?

 

Wieso denkst du sind so wenige Pflegepersonen online sichtbar? Wäre es nicht toll, wenn wir uns gegenseitig in einem professionellen Umfeld vernetzen könnten um unser Berufsbild zu stärken? Wir sind hoch spezialisierte und erfahrene Arbeitskräfte, die erhört werden sollten! Von alleine wird das aber nicht stattfinden! Wir müssen dafür sorgen!

 

 

 

 

Deine Meinung ist gefragt! Schreibe mir in den Kommentaren!

 

In aller Kürze und Würze: Wien | 1985 | Dipl. Krankenpfleger | Dipl. Kräuterpädagoge in Spe | Blogger | Ehemann

Wenn du mehr über mich erfahren möchtest, dann lies besuche meine “About” Seite. Dort siehst du auch wie du mich am besten erreichen kannst. Um was geht es hier? Dies und das, aber immer in Bezug auf die Themen “Gesundheit” und “Krankenpflege”.

Wichtige Information: Ich blogge hier über persönliche Erfahrungen bzw. recherchiere die hier vorgestellten Themen. Der hier publizierte Inhalt ersetzt keinen Arztbesuch. Ich beschreibe in meinen Posts nur Dinge, die das Wohlbefinden steigern können. Bei anhaltenden Beschwerden solltest du deinen Arzt konsultieren und dich niemals auf nur auf eine Therapieform verlassen!

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